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Fast Food contra gesunde Ernährung
Haben Sie schon einmal den Inhalt des Einkaufswagens der Person, die vor Ihnen an der Kasse steht, etwas genauer betrachtet? Weiße Baguettebrötchen zum Aufbacken, Salami, Dosensuppen, fertige Nudelgerichte (Wasser dazu - fertig!), Pizzen, ein Stück Speck, Sahnejoghurts, Schokopudding, akkurat verschweißte Schokohörnchen und viele andere Dinge, die unsere Industrie durch aufwendige Werbung für den Verbraucher interessant macht, lassen sich dort häufig entdecken.
Es sind meist „Nahrungsmittel“, die mit der Natur und dem natürlichen Bedürfnis der Nahrungsaufnahme wenig oder nichts mehr zu tun haben.
Warum sind diese „Nahrungsmittel“ für unseren Körper nicht gesund bzw. führen langfristig zu Übergewicht und anderen damit verbundenen Ernährungskrankheiten, wie z.B. Bluthochdruck oder Diabetes mellitus Typ 2b?
Unser Körper ist in Bezug auf Nahrungsverwertung und Bewegung immer noch genetisch so programmiert wie unsere Vorfahren aus der Steinzeit. Sie waren Jäger und Sammler, mussten ihre Nahrung aufwendig erlegen und lange Strecken zu Fuß zurücklegen, um nach neuen Lebensräumen zu suchen. Auf die guten Monate des Frühjahrs und Sommers folgten lange Hungerperioden im Winter. Der Körper war damals und ist heute noch immer so programmiert, dass er überschüssige Nahrung für schlechte Zeiten in den Fettdepots speichert. Das war in den Zeiten des Hungers überlebenswichtig.
Heute rollen wir mit dem Auto zum „Drive in“, lassen uns die Pizza nach Hause kommen und können jederzeit und überall alles an Nahrung erwerben. Wir essen über den Hunger hinaus, aus Appetit, aus Langeweile, aus Frust oder zur Belohnung. Würde eine Hungerperiode folgen oder würde man sich danach auf einen kilometerlangen Marsch begeben, gäbe es das Problem der "übergewichtigen Gesellschaft" nicht.
Der einzige und richtige Weg, aus dem Teufelskreis der Gewichtszunahme, dem Frust mit den Diäten sowie der erneuten Gewichtszunahme herauszukommen, ist, sich mit seiner Ernährung auseinanderzusetzen.
Die Auswirkungen einer gesunden Ernährung sind nicht nur unter dem Aspekt der Gewichtsabnahme zu sehen. Ihr Wohlbefinden, Ihre Energiepotenziale, Ihre Haut und Vieles mehr in und an Ihrem Körper werden es Ihnen danken.
Hierbei ist die Reduktion von Fett nur eines von mehreren wichtigen Elementen. Achten Sie auch auf die „guten“ und die „schlechten“ Kohlenhydrate! Kurzkettige Kohlenhydrate, sogenannte Einfachzucker (z.B. in Weißmehl, Haushaltszucker und Süßigkeiten), schießen sehr schnell in den Blutkreislauf. Der Körper reagiert mit einer hohen Insulinantwort. Die Folge daraus ist, dass der Blutzucker im Körper kurze Zeit später unter das Normalniveau sinkt und man wieder ein Hungergefühl verspürt. Außerdem schleust das Insulin die im Blut vorhandenen Fette in die Fettzellen und blockiert diese für mehrere Stunden (Dickmachereffekt).
Die langkettigen Kohlenhydrate, sogenannte Vielfachzucker (z.B. in Brot aus vollem Korn, Getreideprodukten, Vollkornreis oder Kartoffeln), machen satt und schlank, weil sie aus langen Zuckerketten bestehen und nur tröpfchenweise ins Blut gelangen. Der Blutzuckerspiegel steigt langsam und nicht so hoch wie bei den Einfachzuckern. Die Insulinantwort ist langsam und gering, wodurch eine Unterzuckerung mit Heißhunger ausbleibt.
Zurück zur Natur!
Alles, was die Natur uns bietet, ist auch gut für Sie! Verzichten Sie auf Fertiggerichte oder Dosennahrung! Meistens sind diese übersalzen, zerkocht und zu fetthaltig. Außerdem beinhalten solche Nahrungsmittel kaum Vitamine. Tiefgefrorenes Gemüse und Obst sind eine Alternative für Vielbeschäftigte, da diese Produkte direkt nach der Ernte schockgefroren werden und ihre Nährstoffe und Vitamine vollständig bewahren.
Tipps zum Umgang mit Kohlehydraten finden Sie hier!

