Bankkaufmann/-frau

„Sind Sie ein/e echte/r Zahlenkenner/in? Eine/r der/die sowohl mit Geld als auch mit Kundenwünschen gut umzugehen weiß? Dann steckt in Ihnen ein echter „Banker“ bzw. eine echte „Bankerin“. Als Analytiker/in mit Kommunikationstalent beraten Sie Kunden mit einfachen Worten über Anliegen rund ums Geld – egal ob es um das erste eigene Konto geht oder um die Finanzierung eines Hauses. Wenn Sie darüber hinaus auch gern die Pflege der Kundenkonten übernehmen, Wertpapiere verwalten und Finanzkonzepte erstellen, gelten Sie als unersetzliche/r Bankberater/in, auch im Zeitalter des Online-Bankings!“

Wie sieht der Arbeitsalltag eines Bankkaufmannes/einer Bankkauffrau aus?

Der Ausbildungsberuf bietet einen abwechslungsreichen Arbeitsalltag. Man bedient Kunden mit unterschiedlichsten Bedürfnissen und wird immer wieder aufs Neue herausgefordert. Zu den täglichen Aufgaben zählen unter anderem:

In Sachen Geld- und Kapitalanlage werden sie zu ausgewiesenen Experten: Sie wissen, welche Sparprogramme besonders günstig sind oder welche Lebensversicherung sich am besten zur Altersvorsorge eignet. Darüber hinaus kümmern sie sich auch um das Alltagsgeschäft mit Kontoführung und Zahlungsverkehr. Bankkaufleute verstehen die Bedürfnisse und Interessen ihrer Kunden, für die sie immer ein offenes Ohr und passende Empfehlungen haben.

Auch im internen Bereich von Banken und Sparkassen fallen wichtige Aufgaben an, die gewissenhaft und ordentlich ausgeführt werden müssen. Als Bankkaufmann/-frau steuert man verschiedenste Arbeitsabläufe: Bankkaufleute sorgen zum Beispiel dafür, dass alle Geschäftsvorgänge gebucht werden, sie kontrollieren die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften und innerbetrieblichen Richtlinien. Außerdem führen sie Bestands- und Erfolgskontrollen durch, um eine Einschätzung über die Kosten- und Ertragssituation abgeben zu können. Mithilfe von Daten aus dem EDV-System erstellen sie Bilanzen sowie Gewinn- und Verlustrechnungen und fertigen Berichte für die Geschäftsleitung an, die daraus weitere Maßnahmen ableitet.

Aufgaben für Bankkaufmänner/-frauen auf einem Blick:

  • Kunden bei Fragen rund ums Geldgeschäft beraten
  • Kreditwünsche der Kunden beurteilen und passende Kreditformen auswählen
  • Zahlungsaufträge entgegennehmen und umsetzen
  • Zahlungsfähigkeiten von (Firmen-)Kunden beurteile
  • Vermitteln von Krediten, Bausparverträgen und(Lebens-)Versicherungen
  • Konzepte zur Alters versorge entwickeln
  • Auslandsgeschäfte abwickeln, zum Beispiel Geld eintauschen
  • Hintergrundwissen aneignen und preisgeben: Wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen, wie die Stabilität einer Währung, Löhne und Arbeitszeitregelungen oder auch Steuern, sind wichtige Kennzahlen im Finanzsektor.


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Traumberuf im Bankwesen?

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Art der Ausbildung: klassische duale Ausbildung
Dauer der Ausbildung: 3 Jahre, Verkürzung möglich (bei guten Leistungen auf 2-2,5 Jahre)
Zuständige Stelle: IHK, man legt vor der Industrie- und Handelskammer seine Prüfung ab und erhält dann sein Abschlusszeugnis
Schulische Voraussetzungen: Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. Die meisten Ausbilder erwarten aber mindestens den mittleren Schulabschluss oder sogar das (Fach-)Abitur, denn in der Praxis stellen Betriebe überwiegend Auszubildende mit Hochschulreife ein.

In welchen Bereichen arbeiten Bankkaufmänner/-frauen?

Am Schalter: Hier trifft man Laufkunden mit den unterschiedlichsten Anliegen. Hier unterstützt man zum Beispiel bei einer Überweisung, nimmt Bargeld entgegen, um es auf ein Konto einzuzahlen, hebt Geld von einem Konto ab oder wechselt Geld in eine andere Währung.

Beratungsräume: Einen Kredit von 100.000 EURO vergibt man nicht mal eben am Schalter. Individuelle Beratungsgespräche finden daher in speziellen Beratungsräumen statt.

Im Büro: Planungen, Kalkulationen, Berechnungen – all dies findet im Büro am Computer statt.

Beschäftigungsbetriebe auf einen Blick:

  • Kreditinstitute wie Banken und Direktbanken, Girozentralen, Sparkassen und Bausparkassen
  • Börsen oder im Wertpapierhandel


 Wussten Sie schon, dass …

  • es „Zombiebanken“ gibt? Als Zombiebank bezeichnet man eine Bank, die eigentlich insolvent ist, aber dennoch Bankgeschäfte betreibt.
  • die Ausbildung zum Bankkaufmann bzw. Bankkauffrau zu den bestbezahlten Berufen in Deutschland zählt?
  • bei Bankern zu den wichtigsten Stärken folgende zählen: Eigeninitiative & Entscheidungsfreude, Neugierde & Lernbereitschaft sowie Überzeugungsfähigkeit?
  • Joachim Llambi, der bekannte Ex-Profitänzer, Wertungsrichter und RTL-Juror einst eine Ausbildung zum Bankkaufmann machte und Ende der 80er Jahre an der Düsseldorfer Börse landete, ehe er es zur Jahrtausendwende als Börsenmakler sogar an die Frankfurter Börse schaffte?


 Quellen: www.ausbildung.de, www.azubiyo.de, www.gala.de

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