Fremdsprachenkorrespondent/in

Haben Sie ein Talent für Sprachen? Und möchten Sie Ihre Kommunikationsstärke sowie Ihr Ausdrucksvermögen auch beruflich einsetzen? Wenn Sie darüber hinaus auch noch sehr sorgfältig sind und sich für die Wirtschaft interessieren, legen wir Ihnen eine Ausbildung als Fremdsprachenkorrespondent / -korrespondentin ans Herz. Dabei ist es besonders wichtig, kunden- und serviceorientiert aufzutreten – eine offene und freundliche Art hilft Ihnen dabei ungemein.

Allgemeines / Aktuelles: 
In einer immer stärker global agierenden Wirtschaft sind Fremdsprachen die Schlüsselkompetenz für beruflichen Aufstieg. Die Ausbildung zum Fremdsprachenkorrespondenten bzw. zur Fremdsprachenkorrespondentin rangiert unter den kaufmännischen Ausbildungen als eine der erfolgversprechendsten, um international eingesetzt werden zu können. Personalchefs wissen das betriebswirtschaftliche und juristische Know-how sowie die unverzichtbaren „soft skills“ dieser Arbeitnehmer zu schätzen.

Wie sieht der Arbeitsalltag eines Fremdsprachenkorrespondenten/einer Fremdsprachenkorrespondentin aus? 

Als Fremdsprachenkorrespondenten/Fremdsprachenkorrespondentin übernehmen Sie einfache Dolmetschertätigkeiten und telefonieren mit ausländischen Geschäftsleuten. Sie kümmern sich um den gesamten Schriftverkehr: Verträge und Rechnungen, Handelsbriefe, Lieferscheine und Zolldokumente und jeglicher E-Mail-Verkehr. Auch kaufmännische Tätigkeiten gehören zu Ihren Aufgaben: Sie haben alle Aufträge im Import- und Exportgeschäft im Blick und können bestens mit Zahlen umgehen. 

Aber auch jenseits vom Schreibtisch sind Sie gefragt: Auf Geschäftstreffen, Verhandlungen oder Messen übernehmen Fremdsprachenkorrespondenten/-korrespondentinnen das Dolmetschen. Sie übermitteln nicht nur die reinen Sachinformationen – auch die Begrüßung ausländischer Partner sowie die Betreuung vor Ort gehören zu den besonderen Reizen Ihres Berufsalltags.

Die Ausbildung
Voraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss
Art der Ausbildung: schulisch (Berufsfachschule und Betriebspraktika) 
Dauer der Ausbildung: für gewöhnlich drei Jahre, Verkürzung möglich 
Zuständige Stelle: Die Prüfungen werden bei einem Prüfungsausschuss an einer Schule abgelegt. 

Die schulische Ausbildung im Überblick 
Die Ausbildung zum Fremdsprachenkorrespondenten ist ein kaufmännischer Ausbildungsberuf. Das heißt, dass in der Regel Schüler, die einen mittleren Bildungsabschluss erworben haben, direkt nach der Schule mit dieser Ausbildung beginnen. Diese kann in Berufsfachschulen erfolgen und ist landesrechtlich geregelt. Die Dauer beträgt meist zwei Jahre. Oftmals beinhaltet die schulische Ausbildung auch ein mehrwöchiges Praktikum, bestenfalls sogar im Ausland. Der parallele Erwerb der Fachhochschulreife ist mit Beginn des Lehrgangs üblich. Prüfende Instanz sind die Kultusministerien der Länder. 

Dies sind die Inhalte der Ausbildung:

  • Englisch sowie Französisch, Spanisch oder eine andere Fremdsprache
  • Konversation, Präsentation und Korrespondenz in der Handelssprache
  • Landeskunde
  • Übersetzung
  • Office-Skills und Organisation
  • Textverarbeitung
  • Wirtschaft und Recht


Es findet sowohl theoretischer als auch praktischer Unterricht statt, der unter anderem Kenntnisse in Auslandskunde oder Grundlagen der Betriebs- und Volkswirtschaft vermittelt. Daneben werden das Übersetzen geübt, allgemeine Sprachgrundlagen erworben und man erfährt, was man bei der (Handels-) Korrespondenz beachten muss.

Die Weiterbildung zum Fremdsprachenkorrespondenten (IHK)
Eine gute Alternative zur schulischen Ausbildung ist die Weiterbildung zum Fremdsprachenkorrespondenten (IHK). Diese wird z. B. als Fernstudium angeboten, das auch berufsbegleitend möglich ist. Anders als die Ausbildung an einer Berufsfachschule endet der Lehrgang zum Fremdsprachenkorrespondenten als berufsbegleitende Weiterbildung mit einer Prüfung vor einer Industrie- und Handelskammer (IHK).

In welchen Bereichen arbeiten Fremdsprachenkorrespondenten/-korrespondentinnen?Fremdsprachenkorrespondenten und -korrespondentinnen finden Beschäftigung in Unternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereiche, denn die Kombination aus sprachlichem und wirtschaftlichem Know-how spiegelt sich auch in ihren Einsatzgebieten wider. 

Mögliche Tätigkeitsfelder:

  • Internationale Organisationen und Verbände
  • Import und Export
  • Industrie
  • Tourismus
  • Werbung und Public Relations
  • Messe und Veranstaltungswesen
  • Dienstleistung
  • Logistik


Wussten Sie schon, dass …

  • … Englisch die am weitesten verbreitete Sprache ist, auch wenn Hochchinesisch mehr Muttersprachler hat?
  • … Übersetzungsfallen auch als „falsche Freunde“ bezeichnet werden? Beispiel ist das Wort „actual“, das übersetzt „tatsächlich“ heißt und nicht, wie man auf den ersten Blick meinen könnte, „aktuell“. 
  • … seit 1955 der Englischunterricht zu den Pflichtfächern in Deutschland zählt?
  • … man die immer stärker werdenden Einflüsse des Englischen auf die deutsche Sprache kritisch als „Denglisch“ bezeichnet?
  • … Englisch nicht die offizielle Amtssprache der USA ist? Sie haben nämlich keine! Englisch ist nur in einzelnen Bundesstaaten offizielle Amtssprache. 

(Quelle: www.ausbildung.de/berufe/fremdsprachenindustriekaufmann)

Verwandte bzw. ähnliche Berufe  

  • Dolmetscher/in/Übersetzer/in 
  • Europaassistent (Management-/Direktionsassistent/in)
  • Eurokaufmann/-frau 
  • Hotelkaufmann/-frau 
  • Kaufmann/-frau - Groß- und Außenhandel


Weitere Quellenangaben:
http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/start?dest=profession&prof-id=7989
http://fremdsprachenkorrespondent.net/ 
https://www.ausbildung.de/berufe/fremdsprachenindustriekaufmann/

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