Justizfachangestellte/r

Ordnung und Organisation lagen Ihnen schon immer im Blut? Sie haben stets alles im Blick und Ihnen entgeht kein Termin? Wenn Sie wissen wollen, wie die Arbeit hinter den Kulissen eines Gerichts oder einer Staatsanwaltschaft aussieht, dann ist der Beruf Justizfachangestellte/r für Sie das Richtige!

Wie sieht der Arbeitsalltag einer/eines Justizfachangestellten aus?

Den Arbeitsalltag verbringen Justizfachangestellte sowohl im Büro als auch im Gericht: Dabei geht es jedoch nicht nur um Kapitalverbrechen – Sie bearbeiten u.a. auch Scheidungen, komplizierte Nachbarschaftsstreitigkeiten und Schadensersatzklagen. Als Justizfachangestellte/r sind Sie also immer live mit dabei: Ob als Protokollant bei Verhandlungen im Gerichtssaal bzw. bei Vernehmungen oder im Büro – sie sind wahre Allround-Talente! Denn sie nutzen ihre Fähigkeiten zum Multitasking, um Richter und Staatsanwälte vor, während und nach den Verhandlungen zu unterstützen. Dazu gehört das Verwalten von Akten ebenso wie das Erledigen organisatorischer Büroaufgaben. Auch nötige Einträge und Änderungen im Grundbuch oder Handelsregister sowie das Schreiben von Vorladungen wird von Justizfachangestellten erledigt. Außerdem haben Sie stets ein offenes Ohr für ratsuchende Bürger – Sie dürfen sich also auf ein vielseitiges Aufgabenspektrum freuen!

Ohne ihr Organisationstalent geht bei Gericht oder in der Kanzlei nichts – denn Justizfachangestellte verwalten die gerichtlichen Akten ordnungsgemäß und haben alle wichtige Termine und Fristen im Blick. Auch der Schriftverkehr inner- und außerhalb des Gerichts gehört zu den täglichen Aufgaben. Sie sind verantwortlich für den reibungslosen Ablauf des Geschäftsbetriebs.

Selbstverständlich müssen Justizfachangestellte daher stets die gesetzlichen Vorschriften beachten – während der Ausbildung eignen Sie sich darum ein umfangreiches juristisches Fachwissen an. Wichtig ist auch, dass Sie dieses stets auf dem Laufenden halten, da sich Gesetze immer wieder ändern.

Die Ausbildung zur/zum Justizfachangestellten

Schulabschluss: Mittlere Reife (guter Realschulabschluss), oft ist auch das (Fach-)Abitur gewünscht Die Ausbildungsart: dual (Verwaltungsfachschule und Ausbildungsstätte – meistens im Amtsgericht oder einer Staatsanwaltschaft)
Dauer: 3 Jahre, in einigen Bundesländern auch nur 2,5 Jahre

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    In welchen Branchen arbeiten Justizfachangestellte?

    Mit der Ausbildung zur/zum Justizfachangestellten arbeiten Sie bei Gerichten und Staatsanwaltschaften – hauptsächlich also im öffentlichen Dienst. Beschäftigt sind Sie hier unter anderem:

    • Bei Verwaltungs-, Zivil- oder Strafgerichten
    • Bei Staatsanwaltschaften
    • In Notariaten und Rechtsanwaltskanzleien


    Welche Fähigkeiten und Eigenschaften sollten Justizfachangestellte mitbringen?

    Da Sie als Justizfachangestellte/r häufig mit vertraulichen Informationen und Unterlagen zu tun haben, sind Zuverlässigkeit und Vertrauenswürdigkeit ein absolutes Muss. Natürlich darf auch die Sorgfalt nicht fehlen, denn Sie sind dafür zuständig, dass alle Fristen ordnungsgemäß eingehalten werden. Daneben sollten Sie über sehr gute Deutschkenntnisse und Fingerspitzengefühl im Umgang mit Menschen verfügen. Als erster Ansprechpartner für Bürger müssen Sie bei Fragen und Problemen angemessen mit diesen umgehen.

    Fingerspitzengefühl benötigen Sie auch in anderer Hinsicht: Um bei Gericht zu protokollieren, müssen Sie schnell und sauber tippen können – mindestens 180 Anschläge pro Minute. Neben den sprachlichen Fähigkeiten sollten Sie auch über ein gutes Zahlenverständnis verfügen, da Justizfachangestellte auch Gebühren und Kosten berechnen müssen – es sollte Sie also nicht vor Kosten- und Zinsberechnungen grauen!

    Wussten Sie schon, dass …

    • ... nach der Ausbildung zum/zur Justizfachangestellten die Möglichkeit besteht, verbeamtet zu werden?
    • … das Münchener Amtsgericht mit mehr als 1.300 Beschäftigten das größte Amtsgericht Deutschlands ist?
    • … es in Deutschland fünf Bereiche der so genannten Gerichtsbarkeit gibt? Die ordentliche, die Verwaltungs-, die Finanz-, die Arbeits- und die Sozialgerichtsbarkeit. Alle Streitfälle werden einer dieser Gerichtsbarkeiten zugeteilt.


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