Physiotherapeut/in

Als Physiotherapeut/in kennen Sie sich mit der menschlichen Anatomie und der Funktionsweise des Bewegungsapparates aus. Wenn es zwickt und drückt, dann sind Sie dran: Mit gekonnten Massagetechniken geben Sie Muskeln und Gelenken, Ihre Elastizität und Belastbarkeit zurück.

Wie sehen die Arbeitsbereiche eines/einer Physiotherapeuten/in aus?'
Erst wenn sich unser Körper mit Schmerzen meldet, wird uns bewusst, wie wichtig unsere Gelenke und Muskeln für unser Wohlbefinden sind. Ist deren Funktion eingeschränkt, wie zum Beispiel nach einem Unfall oder in fortgeschrittenem Alter, hilft der Physiotherapeut/die Physiotherapeutin mit Wärmebehandlungen, Gymnastik oder Massagen. Aber nicht erst, wenn es zu Beschwerden kommt, sollte die Hilfe eines Physiotherapeuten/einer Physiotherapeutin in Anspruch genommen werden. Denn wer präventiv dafür sorgt, dass Muskeln und Gelenke geschmeidig bleiben, bleibt länger fit. Ein Behandlungsplan wird ganz individuell auf die jeweiligen Patientenbelange abgestimmt. Bei Verletzungen arbeitet der Physiotherapeut/in eng mit dem behandelnden Arzt zusammen. Für einen langfristigen Erfolg ist es wichtig, dass nicht nur regelmäßig therapiert wird, sondern auch eine Bewusstseinsveränderung bei Patienten und Patientinnen stattfindet.

Ausbildung
Physiotherapeut/in ist eine bundesweit einheitlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen für Physiotherapie.

Ausbildungsdauer: 3 Jahre. Kombinierte Ausbildungen, die zusätzlich den Abschluss als Gymnastiklehrer/in vermitteln, dauern zwischen 3 1/2 und 4 1/2 Jahre. Daneben besteht die Möglichkeit, Physiotherapie an Fachhochschulen zu studieren, teilweise auch in kombinierter Form mit der Berufsfachschulausbildung.

Voraussetzungen:
Vorausgesetzt wird ein mittlerer Bildungsabschluss. Vor Ausbildungsbeginn muss die gesundheitliche Eignung für den Beruf durch ein ärztliches Attest nachgewiesen werden.

Wo arbeiten Physiotherapeuten?
Ausgebildete Physiotherapeuten suchen entweder den Weg in die Selbstständigkeit mit eigener Praxis oder arbeiten in den folgenden Einrichtungen:

  • Krankenhäuser
  • Kliniken
  • Altenheime
  • Rehabilitationszentren#
  • In Schwimmhallen


So könnte ein typischer Tag eines Physiotherapeuten/einer Physiotherapeutin aussehen:

Am Morgen, vor den ersten Terminen, wird der Tag strukturiert. Es werden alle Vorbereitungen für die anstehenden Behandlungen getroffen. Jeder Patient muss individuell betreut werden, deshalb ist es die Aufgabe eines guten Physiotherapeuten, einen systematischen Behandlungsplan zu erstellen, durch welchen eine kontinuierliche Verbesserung der Beweglichkeit zu erkenne ist. Neben der aktiven Arbeit mit den Patienten und Patientinnen müssen Dokumentationen verfasst werden, die den Gesundheitszustand des Patienten beschreiben. Kein Tag gleicht dem anderen und das schönste an dem Beruf des/der Physiotherapeuten/in sind die Gespräche mit den Patienten. Diese Zufriedenheit in den Augen, wenn der Alltag nicht mehr zur Belastung wird. Am Abend stehen oft Gymnastikkurse oder Hausbesuch an.

Wussten Sie schon, dass …

  • es 265 Schulen der Physiotherapie in Deutschland gibt (Jahr 2016).
  • fast doppelt so viele Frauen wie Männer den Beruf des Physiotherapeuten/der Physiotherapeutin erlernen.
  • die meisten Physiotherapeuten/innen in Krankenhäusern arbeiten.


Quelle: Physio Deutschland, 27.09.2017 www.physio-deutschland.de/fileadmin/data/bund/Dateien_oeffentlich/Beruf_und_Bildung/Zahlen__Daten__Falten/Zahlen_Daten_Fakten.pdf

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Hinweis:
Ausschließlich aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die Verwendung der weiblichen und männlichen Form verzichtet.

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