Ein produktiver Arbeitsalltag: So funktioniert es

Guter Dinge starten wir am Morgen in den Arbeitstag. Auf dem Zettel stehen alle zu erledigenden Dinge. Dann kommt der Kollege und braucht eine Kleinigkeit, das Telefon geht unentwegt und der Chef braucht gerade etwas ganz Wichtiges, was nicht warten kann – schon ist der Plan dahin. Am Ende des Tages gehen wir frustriert nach Hause, weil nicht annähernd das geschafft wurde, was man sich vorgenommen hat.

Wir haben ein paar Erfahrungswerte zusammengetragen, wie man trotz spontaner Zwischenfälle seine „To do’s“ erledigt bekommt.

  1. Die meisten Menschen neigen dazu, sich zu viel vorzunehmen und unterschätzen, wieviel Zeit tatsächlich für die Aufgabe benötigt wird. Deshalb ist es wichtig, genügend Puffer einzuplanen. Dann kann ruhig auch einmal etwas dazwischenkommen.
  2. Planen Sie sich kniffelige Aufgaben für den Anfang des Tages ein. Unser Gehirn ist am Morgen noch leistungsfähiger als am Nachmittag und das Bearbeiten komplexer Aufgabenstellungen fällt uns leichter. So haben Sie die schwierigen Dinge schon erledigt und können sich gegen Ende des Arbeitstages mit Routineaufgaben beschäftigen.
  3. Trauen Sie sich auch einmal „nein“ zu sagen. Fragen Sie die Dringlichkeit einer Sache ab und priorisieren diese. Geben Sie Ihren Kolleginnen und Kollegen eine Info darüber, wann Sie die Aufgabe erledigen können. So ist für jeden transparent, wann ein Ergebnis geliefert wird. 4. Halten Sie Meetings kurz und effizient, denn sonst fehlt Ihnen die Zeit, Dinge abzuarbeiten. Gehen Sie mit einem klaren Ziel in das Gespräch und machen deutlich, was Sie zum Weiterarbeiten brauchen.


Versuchen Sie es einmal und Sie werden sehen, dass Ihr Arbeitsalltag produktiver ist.

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Keine Motivation Dinge anzupacken

Manchmal haben wir aber auch einfach so viel um die Ohren, dass uns die Motivation zum Anfangen fehlt oder wir gar nicht wissen, wo wir anfangen sollen, dann heißt es: Den inneren Schweinhund zu überwinden. Aber wenn Dinge immer nur aufgeschoben werden, wächst der Aufgabenberg gnadenlos weiter.

Hier ein paar Hinweise, wie der Schweinehund davongejagt werden kann:

  1. Räumen Sie auf. Strukturieren Sie sich Ihren Schreibtisch. Schnüren Sie Arbeitspakete und legen systematisch Ihre Aufgaben ab. Dies macht transparent was als nächstes ansteht. Ist einmal Ordnung geschaffen, fällt das Anfangen auch nicht mehr so schwer.
  2. Schauen Sie auf die Dinge, die Sie schon geschafft haben und nicht auf das was noch alles ansteht. Denken Sie in kleinen Schritten. Eins nach dem anderen und überfrachten Sie sich nicht mit seitenlangen Aufgabenlisten, die nicht zu bewältigen sind.
  3. Planen Sie regelmäßige kleine Pausen ein und schaffen sich eine Art Belohnungssystem. Nach dem Motto, wenn ich das geschafft habe, dann mache ich eine einfachere Aufgabe. Es ist sicherlich nicht immer einfach, seinen Tag so zu strukturieren, dass alles geschafft wird, aber ein wenig Disziplin und Ordnung helfen dabei vieles von der „To do“ zu streichen – und das ist ein sehr befreiendes Gefühl.


Es ist sicherlich nicht immer einfach, seinen Tag so zu strukturieren, dass alles geschafft wird, aber ein wenig Disziplin und Ordnung helfen dabei vieles von der „To do“ zu streichen – und das ist ein sehr befreiendes Gefühl. 

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