Motivationslosigkeit – Aufgaben erfolgreich bearbeiten

So gut wie jeder Arbeitnehmer steht irgendwann vor dieser Situation: Eine Aufgabe muss dringend erledigt werden, aber die Motivation will einfach nicht mitspielen. Was können Sie in diesem Fall tun? Schließlich können Sie die Arbeit nicht einfach liegen lassen und nach Hause gehen. Darum geben wir Ihnen ein paar Tipps, mit denen Sie der Motivationslosigkeit begegnen und Ihre Projekte erfolgreich angehen.

Feste Ziele setzen

Wenn es an Motivation fehlt, kann Struktur helfen! Setzen Sie sich feste Tages-, Wochen- und Monatsziele, die Ihnen den Weg durch den Arbeitsalltag weisen. So verfügen Sie über einen roten Faden, an den Sie sich halten können und verhindern damit zugleich die verlockende Ablenkung durch Nebensächlichkeiten. Damit können Sie Ihren Fokus und Ihre Konzentration voll und ganz auf die vorliegende Aufgabe richten.

 

Nutzen Sie die SMART-Methode

Die richtigen Zielsetzungen zu treffen ist bereits der erste Schritt zum Erfolg. Doch wir kennen es alle: Oft steckt man sich seine Ziele zu hoch und schafft es nicht sie zu erfüllen. Die SMART-Methode kann Ihnen dabei helfen Ihre Ziele so zu setzen, dass diese auch erreicht werden können. Der Name „SMART“ steht dabei für die fünf Kriterien, an denen sich jedes Ziel orientieren sollte:

Spezifisch

Formulieren Sie Ihre Ziele keineswegs vage oder schwammig, sondern klar und präzise. Nur so wissen Sie genau, was erreicht werden soll.

Messbar

Formulieren Sie Ihre Ziele so, dass Sie im Nachhinein messbar sind. Auf diese Weise können Sie rückblickend eindeutig feststellen, welche Ziele erreicht wurden und welche nicht. Bestimmen Sie hierfür, wenn möglich, qualitative und quantitative Messgrößen.

Attraktiv

Formulieren Sie Ihr Ziel möglichst positiv, um sich selbst und, wenn nötig, auch andere dazu anzuregen, es zu erfüllen. Motivieren Sie sich selbst bereits mit der Formulierung, indem Sie das Ziel so attraktiv wie möglich präsentieren.

Realistisch

Stecken Sie sich keine utopischen Ziele, sondern bleiben realistisch. Schließlich geht es darum, dass Sie Ihr Ziel auch erreichen! Hier gilt es das richtige Mittelmaß zwischen Attraktivität und Realismus zu finden. Wägen Sie zwischen diesen beiden Kriterien ab – wann ist das Ziel attraktiv genug, um Sie erfolgreich zu motivieren und ab wann wird es zu utopisch?

Terminiert

Setzen Sie sich einen festen zeitlichen Rahmen für Ihre Ziele. Den Spruch „Ich habe so lange ein Motivationsproblem, bis ich ein Zeitproblem habe“ kennen Sie sicher. Kaum etwas motiviert so sehr, wie eine Deadline, die stetig näher rückt. Nutzen Sie diesen Termin auch zur Selbstkontrolle: Haben Sie das Ziel in der vorgesehenen Zeit erreicht? Wenn nicht: Überprüfen Sie den Grund und nutzen Sie dieses Wissen für weitere Zielsetzungen.

Tipp: Absprachen treffen

Kurbeln Sie Ihre Motivation außerdem mit konkreten Absprachen an: Mit der Zielsetzung haben Sie bereits eine Absprache mit sich selbst getroffen. Etwas mehr unter Druck setzen Sie sich jedoch, wenn Sie auch mit Kollegen oder Freunden absprechen, was Sie am heutigen Arbeitstag oder in der Woche erreichen möchten. Damit steigen sowohl Druck als auch Motivation – es ist schließlich unangenehm, zugeben zu müssen, dass Sie Ihr Tages- oder Wochenziel nicht erreicht haben, oder? Dies kann Ihnen helfen, Ihre Ziele und Vorgaben auch wirklich einzuhalten.

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Aufgaben strukturieren

Zur optimalen Zielsetzung gehört auch, Ihre Aufgaben richtig zu strukturieren. Große Projekte und umfangreiche Aufgaben können schnell demotivierend wirken, wenn Sie nicht wissen, wo Sie anfangen sollen. Teilen Sie daher große, umfangreiche Projekte in kleine Schritte auf: Sie werden sehen, dass es Ihnen schon viel leichter fallen wird, zu beginnen! Außerdem können Sie auf diese Weise einen besseren Überblick behalten und Teilerfolge gut erkennen. Nutzen Sie auch To-do-Listen, auf denen Sie erledigte (Teil-)Aufgaben abhaken oder durchstreichen – so sehen Sie, was Sie bereits geschafft haben und Ihre Motivation wird mit jedem erledigten und abgehakten Schritt steigen!

 

Nicht ablenken lassen!

Besonders, wenn die Motivation für eine konkrete Aufgabe fehlt, ist das Risiko groß, sich von Kleinigkeiten ablenken zu lassen. Hier hilft nur Disziplin: Verabreden Sie beispielsweise einen „5-Minuten-Deal“ mit sich. Das bedeutet, dass Sie auf jeden Fall mindestens fünf Minuten an der Aufgabe arbeiten. Haben Sie nach dieser Zeit noch immer wirklich gar keine Motivation, dürfen Sie sich einer anderen Aufgabe zuwenden. Der Trick dahinter: Oftmals ist es am schwierigsten die erste Unlust zu überwinden und überhaupt anzufangen. Haben Sie diesen Schritt getan, werden Sie merken, dass Ihnen die Arbeit immer leichter fällt.

„Eat the frog“

Denken Sie einmal darüber nach: Warum fällt es Ihnen so schwer, mit der Aufgabe anzufangen? Liegt es vielleicht daran, dass ein Teil besonders unangenehm oder schwierig ist und Sie sich einfach nicht zum Anfangen überwinden können? Das führt schließlich dazu, dass Sie Ihre Aufgabe immer wieder aufschieben – und die Motivation sinkt auf den Tiefpunkt.
Um das zu verhindern, gilt nach Brian Tracy: „Eat the frog first!“ – das bedeutet, dass Sie mit der schwierigsten bzw. unangenehmsten Aufgabe beginnen sollten. Ist dieser Teil erst einmal erledigt, werden Sie merken, welche Last von Ihnen abfällt. Denn der „Frosch“ wird Ihnen so lange im Hinterkopf bleiben, bis Sie ihn endlich bezwungen haben. Ist dieser Teil erledigt, werden Sie sich nicht nur wesentlich besser fühlen, sondern sich mit freiem Kopf auch besser auf die restlichen Aufgaben konzentrieren können.

 

Motivation durch Belohnung

Versüßen Sie sich den Erfolg mit Belohnungen! Seien Sie Stolz, wenn Sie Ihre Aufgabe bewältigt haben – auch und gerade, weil Sie Ihre Motivationslosigkeit bezwungen haben. Behalten Sie diesen Moment in Erinnerung und denken Sie daran, wenn Ihnen das nächste Mal die Motivation fehlen sollte. Damit Ihnen das von Anfang an leichter fällt, sollten Sie sich für das Erledigen Ihrer Aufgaben Belohnungen in Aussicht stellen. Das wird Ihren Ehrgeiz und Ihre Motivation mit Sicherheit ankurbeln.

Grundsätzlich gilt: Achten Sie auf Ihre Sprache. Jammern Sie nicht! Denn Meckern wird Sie nicht weiterbringen – je mehr Sie sich über Ihre Aufgabe ärgern, desto stärker werden Ihre negativen Emotionen. Denken Sie stattdessen positiv und freuen Sie sich über Ihren Erfolg!

 

 

 

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