Intelligente Beschaffung mit Einkauf 4.0

Für Schnäppchenjäger ist der Einkauf 4.0 eine Art heiliger Gral – so werden viele Bestellungen bequem vom Smartphone mit einem einzigen Finger dirigiert und aufgegeben. Ganz so einfach haben es unsere Kolleginnen und Kollegen der Abteilung Einkauf zwar nicht, gewisse Parallelen gibt es trotzdem. Digitale Prozesse ändern nicht nur das Leben in den eigenen vier Wänden. Als Familienunternehmen halten wir zwar an alten Werten fest, wachsen dank neuer Technologien aber dennoch über uns hinaus. Wie das konkret aussieht, stellt Ihnen unser Einkaufsleiter Sebastian Pauli im Interview vor.

 

Im Interview mit Sebastian Pauli, Einkaufsleiter von persona service

Was zeichnet Ihr Team aus und worauf sind Sie als Abteilungsleitung stolz?

Ich denke, wir haben eine gute Mischung aus erfahrenen, teils langjährigen Kollegen und jungen, zum Teil im eigenen Hause ausgebildeten Kolleginnen und Kollegen. An meinem Team schätze ich die hohe Dienstleistungsbereitschaft und Fachkompetenz sowie den großen Zusammenhalt untereinander.

 

Die Digitalisierung beeinflusst viele Bereiche eines Unternehmens – vor allem aber die Abteilung Einkauf. Welche Maßnahmen wurden im Zuge der Digitalisierung bei persona service im Einkauf 4.0 bereits umgesetzt?

Im letzten Jahr haben wir, zusammen mit der Abteilung IT, eine „Private Cloud“-Telefonie-Lösung aufgebaut und alle Niederlassungen und das Kompetenzcenter auf die neue Lösung umgestellt. Diese virtuelle Telefonanlage ist im Vergleich zur klassischen Telefonanlage zukunftssicher und ermöglicht z. B. eine absolute Ortsunabhängigkeit. Parallel haben wir die letzten ein bis zwei Jahre auch unsere Partner auf unsere zentrale Beschaffungsplattform eingebunden. Dieser Vorgang stellt sich gerade in dieser Zeit als besonders hilfreich heraus, da unsere Kunden von der hohen Erreichbarkeit profitieren.

 

Und welche weiteren Digitalisierungsmaßnahmen für den Einkauf 4.0 sind in Ihrer Abteilung geplant?

In der nächsten Zeit arbeiten wir konsequent an der Weiterentwicklung unserer Beschaffungsplattform. Dazu stehen wir im engen Austausch mit unseren Partnern. Vorteil für unsere Niederlassungen ist vor allem der zentrale Anlaufpunkt. Ganz gleich welches Thema beschafft wird, es ist hier strukturiert zu finden. Bei Fragen rund um die Lieferung ist hier auch der schnelle Kontakt zum Lieferanten möglich. So erreichen wir die maximale Transparenz und schnelle Antwortzeiten.

 

Wo sehen Sie die größten Chancen im Einkauf 4.0 und wo die größten Veränderungen?

Durch die Digitalisierung profitieren wir als Einkäufer vor allem von der schnellen und hohen Vergleichbarkeit von Artikeln. Auch die Vernetzung mit Partnern und Lieferanten ist ein klarer Vorteil. Hinzu kommt, dass die neuen Möglichkeiten, wie z. B. das „Internet der Dinge“ (IoT), uns als Einkäufer ein anderes Mitdenken abverlangen oder ermöglichen. Das IoT gibt dem Einkauf beispielsweise jederzeit Einblick in die gesamte Lieferkette.

Durch die gute Vergleichbarkeit und schnelle Vernetzung hat sich das Tempo verändert. Die Inhalte, die es zu beschaffen gilt, werden deutlich digitaler. Das beginnt mit Hardware bis hin zu Cloud- und SaS-Lösungen – also viele spannende und neue Themen.

 

Der Einkauf wird in Zukunft vollkommen anders aussehen – es gibt keinen traditionellen Einkäufer mehr. Warum stimmen Sie der These (nicht) zu?

Ich denke, es wird teilweise so sein. Dinge, die sich schnell vergleichen lassen und auf den typischen Plattformen verfügbar sind, für die bedarf es keinen Einkäufer mehr. Für neue oder individuelle Artikel oder auch die Kombination aus Themen wird es die Rolle weiterhin geben. Viel eher sollte es zukünftig Aufgabe des Einkäufers sein, Prozesse und Bedarfe „seiner Kunden“ zu verstehen und Lösungen anzubieten.

 

Einkauf 4.0 – Fazit zur Digitalisierung des Einkaufswesens

Die Digitalisierung kann Schnelllebigkeit und Anonymität bedeuten. Wir setzen alles daran, dass es nicht so ist. Gerade beim Thema Einkauf 4.0 kommt es darauf an, die Vorteile neuer Technologien zu nutzen, ohne die Vorteile bewährter Methoden aus dem Auge zu verlieren. Denn als Familienunternehmen zeichnen wir uns, trotz aller digitaler Fortschritte, auch weiterhin als feinfühliger, kundenorientierter Berater aus, der eine emotionale Bindung zum Kunden aufbaut. Wir wissen, dass Wettbewerbsvorteile nur jene Unternehmen erzielen werden, die die Vorteile der Digitalisierung mit denen der Menschlichkeit zu verknüpfen wissen. Diesem Anspruch bleiben wir auch im Umgang mit unseren Kunden und Lieferanten treu.

 

 

 

 

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