Mit diesen 10 Tipps vermeiden Sie Ärger auf der Arbeit

Auf der Arbeit verbringen wir jeden Tag mehrere Stunden. Für unser seelisches Gleichgewicht ist es daher unheimlich wichtig, ob es auf der Arbeit gut oder schlecht läuft. Erfahren Sie, mit welchen Mitteln Sie aktiv zu einer positiven Stimmung am Arbeitsplatz beitragen können.

Schlechte Stimmung im Büro und Ihre Konsequenzen

Wenn es im Büro Probleme gibt, glauben wir oft an zwei Grundsätze: 

  1. Das ist nicht meine Schuld!
  2. Das macht mir nichts aus!

Beides ist in den meisten Fällen nicht wahr. Zum einen ist an dem alten Grundsatz „Dazu gehören immer zwei!“ durchaus was dran. Außerdem: Selbst wenn Sie wirklich nichts dafür können, müssen Sie wohl oder übel versuchen, mit den Angewohnheiten Ihrer Kolleginnen und Kollegen irgendwie vernünftig umzugehen. Zum anderen sind wir auf der Arbeit nicht plötzlich alle knallharte Typen. Wenn Sie acht Stunden am Tag in einer vergifteten Atmosphäre verbringen, dann müssten Sie schon sehr abgebrüht sein, um sich dabei nicht unwohl zu fühlen.

Schlechte Stimmung auf der Arbeit und das Privatleben

Wenn die Stimmung auf der Arbeit schlecht ist, betrifft das nicht nur die Stunden, die Sie tatsächlich auf der Arbeit verbringen. Probleme im Job bedeuten fast unweigerlich auch Probleme im Privatleben.

Die Trennung von Arbeit und Privat – ein Mythos?

Lange Jahre wurde in Ratgebern immer wieder darauf hingewiesen, dass es wichtig sei, Beruf und Alltag strikt voneinander zu trennen. Rein ins Büro und private Gehirnareale aus – raus aus dem Büro und eine Schranke vor alle Karrieregedanken. In letzter Zeit findet hier ein Umschwung statt: Nun soll es gar keine Trennlinie zwischen beiden mehr geben, die absolute Verschränkung von Privat- und Arbeitsleben wird gefeiert. Die Wahrheit liegt wohl irgendwo dazwischen. Wir verbringen viele Stunden am Tag auf der Arbeit. Ob wir wollen oder nicht: Sie ist ein Teil unseres Lebens. Wer sich auf der Arbeit acht Stunden lang schlecht fühlt, kann diese Stimmung nicht am Ende des Arbeitstages an der Garderobe abgeben. Dauerhaft kann schlechte Stimmung im Büro eine so große seelische Belastung sein, dass sie sogar psychische Erkrankungen zur Folge haben kann. Andersherum gilt natürlich aber auch: Wieso sollte man nicht mit den liebsten Kolleginnen und Kollegen nach der Arbeit etwas unternehmen, weil Sie eben in die Arbeitswelt gehören? Aus Prinzip?

Gute Stimmung im Job, bessere Stimmung in der Freizeit

Es ist also so: Niemand kann Beruf und Freizeit voneinander trennen. Deshalb sollten Sie gleich ein doppeltes Interesse daran haben, aktiv zu einer guten Stimmung auf der Arbeit beizutragen: Sie erleichtern sich nicht nur die Stunden im Job, sondern verbessern ganz generell Ihre Lebensqualität.

 

 

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Schlechte Stimmung im Büro aktiv vermeiden: 10 Tipps

1. Versuchen Sie, Ihr Gegenüber zu verstehen

Ja, zugegeben, das klingt abgedroschen. Dennoch ist es wichtig: Wenn Ihre Kollegin einen schlechten Tag hat, hat das vermutlich gar nichts mit Ihnen zu tun. Vielleicht hat Sie gerade privat eine schwere Zeit. Und könnte es sein, dass der neue Auszubildende gar nicht wortkarg, sondern einfach schüchtern ist? Gestehen Sie Ihren Mitmenschen in einem gewissen Rahmen schlechte Tage zu – dann werden diese umgekehrt auch nachsichtiger sein, wenn Sie einmal dünnhäutig sind. Wenn der Zustand allerdings anhält oder Ihre Grenzen überschritten werden, müssen Sie das Gespräch suchen.

2. Seien Sie mutig und sprechen Sie Ihre Gedanken aus

So banal es klingt: Ihre Mitmenschen können Ihre Gedanken nicht lesen. Viele Situationen lassen sich klären – dafür müssen Probleme aber zuerst thematisiert werden. Bevor Sie irgendwelche weiteren Schritte einleiten, sollten Sie bei negativer Stimmung auf der Arbeit erst einmal das Gespräch suchen. Wahrscheinlich weiß Ihr Büronachbar gar nicht, dass Sie den Schlagersender nicht so gerne hören wir er!

3. Bauen Sie Distanz auf!

Weiter oben im Text haben wir festgestellt, dass sich der Stress der Arbeit privat nicht einfach wegzaubern lässt. Sie können und müssen aber durchaus Distanz aufbauen, wo es notwendig ist. Es ist nicht sinnvoll, beide Bereiche miteinander zu vermischen und keine Grenzen mehr zu setzen. Wenn Berufs- und Privatleben fast deckungsgleich sind, nimmt der Stresspegel nicht mehr ab, weil es keinen Ausgleich zum Job gibt. Machen Sie sich klar: Die Arbeit ist nur ein Teil Ihres Lebens. Kollegen können beispielsweise gerne auch Freunde sein – sie müssen es aber eben nicht. Wie in so vielen Bereichen muss uns also ein Balanceakt gelingen!

4. Mut zur Selbstreflexion

Versuchen Sie, möglichst ehrlich zu sich selber zu sein: In welchen Punkten übertreiben Sie vielleicht? Tragen Sie auch zu den Problemen im Büro bei? Manchmal können schon ein paar freundliche Worte am Morgen den ganzen Tag retten.

5. Überdenken Sie Ihre Erwartungshaltung

Vielleicht erwarten Sie einfach zu viel. Machen Sie sich klar, dass nicht alle Kolleginnen und Kollegen Ihre Einstellungen, Erwartungen und Voraussetzungen teilen. Seien Sie auch nachsichtiger mit sich selbst: Wenn Sie jeden Morgen erwarten, dass Sie heute Meilensteine erreichen, können Sie nur enttäuscht werden. Setzen Sie sich realistische Ziele.

6. Suchen Sie sich einen Ausgleich

Überlegen Sie sich Strategien, die Ihnen helfen, aus negativen Situationen einfach mal auszubrechen und kurz Abstand zu gewinnen. Bevor Sie eine Situation eskalieren lassen, könnten Sie zum Beispiel ins Bad gehen, sich kaltes Wasser über die Hände laufen lassen und dann gefasster zurückgehen und ruhig das Gespräch suchen. Gönnen Sie sich eine kurze Pause, laufen Sie in der Mittagspause in den Wald oder machen Sie sich einen leckeren Tee – Hauptsache, Sie finden eine Ausgleichsstrategie.

7. Setzen Sie negativen Punkten positive Aspekte entgegen

Wir neigen dazu, uns auf Schlechtes zu konzentrieren und in eine gedankliche Negativspirale zu gerasten. Setzen Sie dem gezielt positive Gedanken entgegen. Machen Sie sich im Kopf eine Liste von Dingen, die Sie an Ihrer Arbeit und Ihrem Team schätzen.

8. Meckern kann jeder: Ändern Sie etwas!

Wenn Sie mit einer Situation dauerhaft unzufrieden sind, hilft es nicht, diese Unzufriedenheit in sich hineinzufressen. Werden Sie stattdessen aktiv und überlegen Sie, was notwendig wäre, um etwas zu ändern! Oft helfen schon Kleinigkeiten.

9. Sprechen Sie über Ihren Ärger – aber nicht zu viel

Wie wir bereits festgestellt haben, können wir den Beruf nicht aus dem Privatleben verbannen und müssen trotzdem Grenzen setzen. Sprechen Sie daher mit Ihren Partnerinnen und Partnern, dem Freundeskreis oder der Familie über berufliche Probleme. Es hilft, Dampf abzulassen und eine Rückmeldung zu bekommen. Gleichzeitig sollten Sie die Arbeit aber nicht zum bestimmenden Gesprächsthema in Ihrer Freizeit machen.

10. Akzeptieren Sie schlechte Tage

Solange sie nicht überhand nehmen, sind einzelne schlechte Tage vor allem eines: ganz normal. Manchmal passt an einem Tag einfach gar nichts. Wenn die Stimmung im Meeting also schlecht war, Ihre Kollegen gereizt und die Chefin mies gelaunt – Schwamm drüber. Denken Sie nicht weiter darüber nach, nehmen Sie es nicht persönlich und starten Sie am nächsten Morgen einfach neu.

Wenn Probleme über schlechte Laune im Büro hinausgehen

Wir möchten darauf hinweisen, dass sich alle unsere Tipps auf schlechte Stimmung oder kleine Streitereien im Büro beziehen. Im Fall von Mobbing, psychischem Druck, sexueller Belästigung oder anderen schwerwiegenden Problemen sollten Sie sich selbstverständlich direkt an eine geeignete Stelle wenden. Das können zum Beispiel Ihre Vorgesetzten oder der Betriebsrat sein. Das gilt auch, wenn Sie glauben, dass andere aus Ihrem Team Hilfe brauchen. Wir hoffen, unsere Tipps konnten Sie inspirieren.

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