Brauchen Sie auch ganz dringend wirksame Tipps gegen negative Gedanken? Schlechte Laune und ein unangenehmes Arbeitsklima sind oft die Folge von negativen Gedanken zu Hause und am Arbeitsplatz. Sie können durch Kleinigkeiten ausgelöst werden und häufig reicht Ablenkung alleine nicht aus, um der Negativität zu entgehen. In diesem Blogartikel erklären wir Ihnen die häufigsten Ursachen und geben Ihnen 5 Tipps, wie Sie Ihren (Arbeits-)Alltag positiver gestalten können.

Ursache und Auswirkungen von negativem Denken

Kennen Sie das? Der Job wird einem mal wieder zu viel. Einen großen Teil unserer Lebenszeit verbringen wir mit Arbeit und wir können alle beeinflussen, mit welcher Einstellung wir diese Zeit nutzen. Nutzen wir sie mit Nörgeln und einem Gefühl der Unzufriedenheit, verschließen wir uns vor vielen Möglichkeiten – vor allem verschließen wir uns vor einem glücklicheren, ausgeglicheneren und gesünderem Leben. Im Durchschnitt beschweren wir uns im Gespräch mit anderen Menschen einmal pro Minute. Manchmal handelt es sich hier nur um ein „harmloses“ Beschweren über einen bestimmten IST-Zustand, das als „Lückenfüller“ dient. Viele haben dieses stetige Meckern jedoch anscheinend schon so verinnerlicht, dass es für Sie zum Teil ihrer Art des „Smalltalks“ geworden ist. Das drückt auf Dauer die Stimmung ganz schön. Höchste Zeit also für unsere Tipps gegen negative Gedanken!

5 Tipps gegen negative Gedanken

1. Reflektieren Sie Ihre Negativität

Sich über Dinge zu beschweren fällt einem meist leichter, als diese Dinge tatsächlich auch zu ändern. Sätze wie „Ich finde XY echt nervig“ oder „Mich regt XY auf“ sind schnell gesagt. Aber haben Sie in solchen Situationen schon einmal darüber nachgedacht, ob Ihre Kritik auch gerechtfertigt ist? Eigentlich kritisieren Sie ja nicht einmal konkrete Dinge, in diesem Fall äußern Sie sich lediglich über den Zustand Ihrer Gefühle in einem bestimmten Moment. Unser erster Tipp gegen negatives Denken: Überlegen Sie genau, ob Sie gerade einfach allgemein keine gute Laune haben oder ob sie etwas Bestimmtes stört.

2. Kommunizieren Sie klar mit Ihrem Gegenüber!

Anstatt ÜBER Ihre Kolleginnen und Kollegen oder Ihre Vorgesetzten zu reden, reden Sie doch einfach mal MIT ihnen. Denken Sie daran, professionell zu agieren und lästern Sie nicht hinter dem Rücken der Betroffenen. Fühlen sie tatsächlich eine gewisse Negativität um sich herum, oder strahlen Sie diese sogar selber aus, dann tun Sie etwas dagegen. Man sollte sich Ballast von der Seele reden, jedoch sollte auch der Punkt kommen, an dem Sie selber etwas ändern. Fressen Sie nicht alles in sich hinein, sprechen Sie deutlich die Dinge an, die Sie belasten. Finden Sie den richtigen Zeitpunkt oder bitten Sie den Betroffenen konkret um ein paar Minuten seiner/ihrer Zeit. Machen Sie Ihrem Gegenüber klar, dass Sie sich in gewissen Situationen unwohl fühlen und was der Auslöser dafür ist. Wichtig dabei ist, dass das Gespräch nicht ausschließlich aus Beschwerden und Vorwürfen besteht. Dadurch geraten Sie schnell auf die Jammer-Schiene und werden nicht mehr ernst genommen. Um wirklich die Absichten eines erfolgreichen Gespräches zu erreichen, sollten Sie konstruktive Kritik anwenden. Machen Sie sich im Vorfeld selber Gedanken über die Lösung Ihres Problems und schlagen Sie diese als Option vor. Sie werden erstaunt sein, was ein offenes Gespräch bewirken kann.

3. Ändern Sie Ihr Vokabular!

Achten Sie auf Ihre Wortwahl -- versuchen Sie zunächst einmal nur für einen Tag, negativ belegte Wörter durch positive zu ersetzen. Durch diesen kleinen Wechsel der Perspektive erreichen Sie sofort eine positivere Einstellung. Auch im Gespräch mit Ihren Kollegen ist die Wortwahl entscheidend. Denn die Herausforderung ist nicht, generell Probleme anzusprechen, sondern diese auch richtig zu formulieren. Die Art und Weise, in der Sie kommunizieren, entscheidet auch darüber, wie das Gegenüber die Aussage auffasst. Am besten sprechen Sie dabei aus der „Ich“-Perspektive, also in der Form „Ich habe das Gefühl, dass…“ und vermeiden Sie Formulierungen wie „Sie machen XY falsch…“. Solche Aussagen können schnell vorwurfsvoll und kontraproduktiv sein.

4. Suchen Sie einen Ausgleich!

Nach dem Job ist vor dem Job! Suchen Sie sich einen passenden Ausgleich zu Ihrem Beruf. In manchen Büro-Jobs, in denen man teilweise über 8 Stunden konzentriert am PC arbeitet, strengen Sie sich nur geistig und nicht körperlich an. Dieses Gefühl des Ausgelaugtseins kommt Ihnen vielleicht bekannt vor. Um diesem energielosen und schlappen Gefühl entgegenzuwirken, sollten Sie sich unbedingt eine Beschäftigung suchen, die Ihnen Freude bereitet und ab und zu auch noch nach der Arbeit unternommen werden kann. Sport ist der Ausgleich, der am häufigsten genutzt wird. Dabei müssen Sie sich nicht auf „Auspower“-Sportarten beschränken. Auch Meditation, Achtsamkeitsübungen und Yoga führen zu Ausgeglichenheit.

5. Nehmen Sie nicht immer alles zu persönlich!

Versuchen Sie zunächst einmal, alles aus der Vogelperspektive zu betrachten. Nehmen Sie sich nicht immer alles zu sehr zu Herzen, sondern versuchen Sie zunächst einmal, die Situation mit ein wenig Abstand zu betrachten. Bleiben Sie in Momenten, in denen Sie sich angegriffen oder ungerecht behandelt fühlen, zunächst freundlich und distanziert. Gehen Sie die Situation für sich selber in Ruhe noch einmal durch und sprechen Sie bei Bedarf Ihr Gegenüber noch einmal auf diese Situation an. Das ist vermutlich sogar der beste Tipp gegen negative Gedanken!

Tipps gegen negative Gedanken auf der Arbeit

Bei vielen Menschen hängen quälende negative Gedanken mit der Arbeit zusammen. Es ist dabei leicht zu sagen, dass eben nicht alle Menschen ihre Arbeit auch als Hobby betrachten. Allerdings verbringen wir einen sehr großen Teil der Woche auf der Arbeit. Wieso sollten wir also akzeptieren, dass wir auf der Arbeit gestresst und genervt sind? Außerdem wirken sich negative Gedanken auf der Arbeit auch ganz massiv auf das Privatleben aus. Beide Bereiche sind niemals trennscharf abzugrenzen. Wenn Sie feststellen, dass Ihre Arbeit Sie vermehrt runterzieht, überlegen Sie systematisch, welche Punkte dieses Gefühl auslösen. Überlegen Sie danach, welche „Weichen“ Sie umstellen können, um Ihre negativen Gedanken zu reduzieren. Was können Sie an der Situation verändern? Wer kann Ihnen dabei helfen, Ihren Arbeitsalltag besser zu strukturieren?

Tipps gegen negative Gedanken – darum ist die Umsetzung wichtig

Nicht jeder kann jeden Tag mit einem Lächeln aufwachen und mit guter Laune zur Arbeit gehen. Hin und wieder ein Tief zu haben ist normal, das macht uns menschlich. Haben Sie allerdings dauerhaft solch eine Negativität in sich, sollten Sie etwas dagegen unternehmen. Sie beeinflussen damit nicht nur Ihre eigene Stimmung, sondern auch Ihr Umfeld. So können Sie unbewusst Ihre Mitmenschen mit negativen Gedanken anstecken und sorgen so selbst für eine schlechte Stimmung. Überlegen Sie, was der Auslöser für Ihre negativen Gedanken sein kann und handeln Sie dann bedacht. Manchmal reichen schon kleine Änderungen wie die Umstrukturierung eines Arbeitsprozesses. Impulsives Reagieren schadet Ihrem Image und zeugt von mangelnder Professionalität.

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