Als Führungskraft Vorbild sein

Führungskraft werden? Vorbild sein!

Viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer fragen sich, wie sie beruflich aufsteigen können – und zwar bis zur Position als Führungskraft. Doch wie können Sie Führungskraft werden? Ganz klar, die richtigen Abschlüsse gehören dazu, allerdings spielt ein weiterer Aspekt eine große Rolle: Vorbild für andere sein. Das persona service-Team hat Ihnen im Folgenden zusammengestellt, worauf es ankommt, und gibt wertvolle Tipps von der persona service-Marketingleiterin Brigitte Booke an Sie weiter.

Führungskraft zu sein bedeutet, andere erfolgreich zu machen!

Brigitte Booke: "Ich sehe mich in meiner Position als Führungskraft auch als Mentorin und versuche daher, klare Ziele vorzugeben, die meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dann selbstständig erreichen können – denn viele Wege führen zum Ziel."

Als Führungskraft sind Sie selbsterklärend die Kraft, die ihre Angestellten führt – und zwar zu beruflichem Erfolg. Andere erfolgreich zu machen, das ist die Kernaufgabe einer jeden Führungskraft. Warum? Nur mit guten Arbeitnehmern, die optimal zusammenarbeiten, kann ein Unternehmen erfolgreich werden und bleiben. Deshalb braucht eine Führungskraft ein gutes Gespür für ihr Team. Denn selbst die besten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer schöpfen nicht ihr Potential aus, wenn sie schlecht geführt werden. Konflikte im Büro, mangelnde Motivation und schwammige Aufgabenzuteilung sorgen ganz von allein für schlechte Arbeitsleistungen. Wie können Sie also in die Position kommen, andere leiten zu dürfen?

Was sind die wichtigsten Eigenschaften einer guten Führungskraft?

Um eine wirklich gute Führungskraft zu werden, sind gewisse Eigenschaften unentbehrlich. Die Fähigkeit, klare Ziele für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu formulieren, ist nur eine davon. Auch als Arbeitnehmerin oder Arbeitnehmer ohne Personalverantwortung können Sie bereits vieles umsetzen. Lesen Sie im Folgenden, welche Eigenschaften für einen guten Führungsstil wichtig sind.

  • Priorität und Zielsetzung: Arbeitsziele und Prioritäten klar definieren, den Weg dahin den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern überlassen
  • Delegieren: Aufgaben passend den jeweiligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zuteilen
  • Konfliktmanagement: wissen, wie Konflikte gelöst werden können und selbst nicht zur Entstehung solcher beitragen
  • Beurteilungsvermögen: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit ihren Kenntnissen, Fähigkeiten und Wünschen richtig einschätzen
  • Authentizität: sich nicht verstellen, sondern den Führungsstil im Einklang mit der eigenen Persönlichkeit praktizieren
  • Kritik und Motivation: die richtige Balance zwischen Kritik und Motivation finden, um optimales Feedback zu geben

Brigitte Booke: "Ich denke, als Führungskraft, aber auch in jeder anderen Position, ist es essentiell, dass man authentisch ist und ein wertschätzendes Miteinander fördert, um gemeinsam als Team gute Arbeit leisten zu können."

Führungsstil – eine Frage der Persönlichkeit?

Viel wurde über Führungsstile geschrieben – ob in wissenschaftlicher Fachliteratur oder in anwendungsorientierten Artikeln: Es offenbart sich ein Konglomerat an verschiedensten Theorien und Modellen. Generell lassen sich Führungsstile allerdings nach den folgenden Merkmalen, die als Skala zu verstehen sind, unterscheiden:

  • Eigenschaft
  • Verhalten
  • Situation
  • Beziehung
  • System

 

Das bedeutet, dass Führungsstile anhand der genannten Kriterien unterschieden werden können. Während sich einige Führungsstile stärker an systematischen Entscheidungsprozessen orientieren, basieren andere mehr auf dem Beziehungsaspekt zwischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Gruppendynamiken. Wenn Sie eine gute Führungskraft sein wollen, lohnt es sich definitiv, sich intensiver mit Führungsstil-Theorien zu beschäftigen. Generell sollten Sie sich aber daran orientieren, was Ihrem Charakter und den Firmenwerten entspricht. Insbesondere die Corporate Identity hat einen großen Einfluss darauf, was von Ihnen als Führungskraft erwartet wird. Ein mittelgroßes Familienunternehmen verlangt von Ihnen sicher einen anderen Führungsstil, als es ein börsennotiertes Großunternehmen tut.

Brigitte Booke: "Ich verfolge einen ehrlichen und kollegialen Führungsstil, da ich eine offene und partnerschaftliche Arbeitsatmosphäre für essentiell halte, um gute Ergebnisse zu erzielen. Mein Ziel ist daher, meine Kolleginnen und Kollegen zu fördern und eher weisend als führend zu agieren – da jeder Mensch ein bisschen anders tickt, ist es als Führungskraft wichtig, individuell auf jeden einzugehen."

Zur Führungskraft berufen?

Oft ist in den Biografien besonders erfolgreicher Menschen zu lesen, dass diese bereits in jungen Jahren großes Verantwortungsbewusstsein und Erfolgswillen gezeigt haben. Ob als Schülersprecher, Jungunternehmer oder mit großem sozialen Engagement in der Nachbarschaft – es scheint, als seien einige Menschen schon im Kindesalter zu einer Führungsposition berufen worden. Kann also nicht jeder eine Führungskraft werden?

Brigitte Booke: "Ich glaube, dass eine Position mit Personalverantwortung nicht anders ist, als alles andere, was man im Leben erreichen möchte: Am wichtigsten ist es, nie den Willen zum Lernen zu verlieren. Meiner Meinung nach ist das keine Berufung, sondern, wie alles andere auch, eine Lernkurve."

 

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